Der Prognosefokus online

frei, unabhängig, unkonventionell und liberal
Aktuelle Zeit: Sa 20. Mär 2010, 16:40

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Willkommen im Forum - Diese Information schließt sich nach der Registrierung automatisch

Willkommen im Forum

Du betrachtest derzeit das Forum als Gast und hast damit nur eingeschränkten Zugriff auf Diskussionen und andere Funktionen. Wenn du dich kostenlos registrierst, kannst du neue Themen unter deinem Namen verfassen und mit anderen Mitglieder private Nachrichten austauschen, an Umfragen teilnehmen und weitere spezielle Funktionen nutzen. Die Registrierung ist einfach, schnell und vor allem kostenlos, also registriere dich jetzt !

Jetzt kostenlos registrieren.

Bereits registriert ? Dann jetzt anmelden !

Benutzername:
Passwort:

Mich bei jedem Besuch automatisch anmelden

Meinen Online-Status während dieser Sitzung verbergen




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: So 6. Sep 2009, 17:36 
Offline
Administrator
Benutzeravatar
 Website besuchen  Profil

Registriert: Sa 17. Mai 2008, 16:01
Beiträge: 334
Wohnort: 22549 Hamburg
Liebe Freunde,

in den vergangenen Monaten habe ich oft und reglemäßig ins Forum geguckt, auch wenn ich selten zu lesen war.
Was war es doch ruhig hier geworden! Umso mehr freut es mich, seit ein paar Wochen zu beobachten, wie hier wieder
mehr Leben Einzug hält.

Die Ruhe betrifft nicht nur dieses Forenportal - überall ist es wie es aussieht ruhiger geworden. Vorbei scheinen die großen
Diskussionen und Debatten, viele im Web namhafte Autoren haben sich mehr und mehr zurückgezogen. Selbst auf Astrologix,
dass früher das Flaggschiff unter den astrologischen Forenportalen gewesen ist - und auf dem ich auch selbst so manchen
Beitrag veröffentlicht habe - ist es sehr ruhig geworden. Sicher liegt es auch daran, dass astrologix oftmals für lange Zeit
offline war, doch darin die alleinige Ursache zu suchen, wäre zu kurz gegriffen. Eine ganze Reihe der guten Autoren dort
waren schon lange vorher verschwunden.

Ist es so, wie mir ECW sagte? Die Luft könne raus sein, so vermutet sie. Damals, als Foren noch etwas völlig Neues waren,
stürzten sich die Astrologen darauf um endlich einmal ein 24-Stunden Medium zu haben, über das sie sich mit allen anderen
Kollegen austauschen konnten. Webforen sind heute nichts besonderes mehr, die Luft könnte raus sein, es wurde schon
alles Mögliche diskutiert und die 25. Neuauflage alter Kamellen bringt auch nichts.Außerdem: wer hat schon Zeit und Muße,
sich zeitfüllend in Foren zu bewegen? Menschen, die Familie und / oder einen ausgefüllten Job ausüben, haben kaum die Zeit,
sich Abend für Abend ins Forum einzuklinken und an Diskussionen regelmäßig teilzunehmen.

Ja, da ist durchaus etwas dran. Das muss deshalb aber noch lange nicht alles sein.

Wenn man sich in Auto-, HiFi- oder beispielsweise in IT-Foren umsieht, dann stellt man fest, dass dort das blühende Forenleben ist.
Die Foren sind also noch lange nicht tot, es ist eher etwas astrologie-spezifisches. Doch was ist es? Dazu müssten wir uns zuerst
die Frage stellen, was die Astrologie ausmacht oder noch besser: was typisch für Astrologen ist.

Ich sehe da vor allen Dingen ein Thema: es fehlt das gemeinsame Interesse, die gemeinsame Herausforderung. Wenn wir die
Verhältnisse in der astrologischen Welt beispielsweise auf die Mediziner übertragen würden, dann käme da folgendes heraus: Mediziner wäre
nach der Definition der Chirurg genauso wie der Wunderheiler. Der australische Medizinmann wäre im Kreis der Mediziner genauso vertreten wie
der Unfallsanitäter, auch die Hebamme wäre dort vertreten und der Psychologe und mancher Sektenführer oder "Heilsbringer" leider auch. Dazu
kommen dann noch all jene, die den 100-Seiten-Wälzer "Erfolgreicher Humanmediziner in 5 Lektionen" gelesen haben und
nicht zu vergessen die Erzkonservativen, die auf umfassenden Aderlass schwören, um alle möglichen Krankheiten zu heilen.
Schließlich gäbe es noch Gruppen und Grüppchen, die vorgeben, alles von der Medizin zu wissen und im Besitz des einzigen Schlüssels zur
medizinischen Wahrheit sind und natürlich würde jeder in seinem Dunstkreis genau das machen, was er für richtig hält.
Man stelle sich nur bildhaft vor, ein akuter Herzinfarkt würde mit Beschwörungen oder Aderlass behandelt!

Wäre es um die Medizin so bestellt, dann hätten wir keine auf den Kopf gestellte Alterspyramide und das Problem der möglichen Verlängerung
der Lebensarbeitszeit würde sich erst gar nicht stellen. Wir können uns glücklich schätzen, dass es um die Medizin nicht so bestellt ist,
wie oben ausgeführt.

Anders in der großen weiten Welt der Astrologie:
Jetzt käme einer auf die Idee und würde sagen: 'Astrologie ist doch so eine nützliche Sache - lasst uns miteinander reden .."
Schon der Versuch, eine so bunte Gesellschaft wie die Astrologen dauerhaft unter einen Hut zu bringen, ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Es ist auch die Frage, ob es wünschenswert ist.

Zur Erfrischung ein kleiner Hüpfer in die erlebte Wirklichkeit:
Das KME-Experiment ist ja schon ein tolles Ding. Ich erhielt Anrufe von Lotto-Enthusiasten, die sehr genau die prognostizierten Zahlenkollonnen analysiert hatten
und auf Zusammenhänge hinwiesen. Manch einer wollte das Programm sogar kaufen, bot mir Geld. Ich habe ich es nicht verkauft. Ich arbeite derzeit an
einer zeitgemäßen Version mit grafischer Benutzeroberfläche, die auf allen populären Plattformen (SunOS, MacOS, FreeBSD, Linux und Windows) laufen soll.
Danach sehen wir weiter. Die Skeptiker - allen voran Michael Kunkel - setzten sich sachlich und fair mit dem Experiment auseinander, schenkten dem Projekt
Aufmerksamkeit. Aus unerwarteter Ecke eine sehr positive Resonanz.

KME: ein Experiment, mit dem wissenschaftlichen Kriterien folgend die Richtigkeit astrologischer Grundannahmen bewiesen werden soll.
Und dann noch über die Prognostik! Da hätte man doch annehmen dürfen, dass sich davon sehr viele Astrologen angesprochen fühlen -
ob sie es nun gutheißen oder auch nicht ... 9 Jahre Vorbereitungszeit, ein Experiment, dass es so noch nie gegeben hat, völlig neu.
Ergebnis: außer ganz Weniger aus der Reihe der "üblichen Verdächtigen" aus der astrologischen Landschaft die mich sehr gut kennen,
hat sich niemand dafür aus dem Kreise der Astrologen interessiert.

Da stellt man sich natürlich ein paar Fragen. Ist keine Reaktion auch eine? Wenn ja, welche?
Widerspruch und Missfallen sind ebenso wie Mutmachen, Begeisterung, Zuspruch oder bekundete Neugier ein sichtbarer Ausdruck des Interesses
an der Sache. Doch was ist das, wenn gar nichts kommt?

Der Gedanke liegt nahe, bei den Astrologen seien sehr viele derzeit vollauf mit sich selbst oder ihren ureigenen Weltbildern beschäftigt und da bestünde deshalb kein
Wissensdurst auf universell Gültiges ihre Kunst betreffend. Wozu auch? Die jeweils eigene Welt ist so schön aufgeräumt, da passt doch alles
beieinander. Der Blick nach links oder rechts über den Tellerrand, die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Weltbild oder dem der Anderen
ist doch zumindest anstrengend wenn nicht gar ermüdend, zumindest aber recht unbequem.

Ist es so?

Pro:
Wohl deshalb sind die Diskussionen so spärlich. Dreimal geklickt, die ersten drei Zeilen gelesen (das Innere sagt: "brauch ich nicht") und das Ding
ist durch. Zuspruch nur dort und einhaken nur dort, wo der eigene Weg bestärkt wird. Möglichst seicht und wenn Widerspruch, dann nur spielerisch.
Sehen wir uns die Medien an und die, für die sie gemacht sind. Es wird über die Maßen konsumiert, weniger reflektiert. Seicht und flutschig muss
für die angenommene breite Bevökerung ("Otto-Normalverbraucher") alles sein.

Contra:
Ob die es tatsächlich so will, sei einmal dahingestellt. Es ist aber anzunehmen, dass mehr Menschen
die Bildzeitung lesen als "Die Zeit". Das aber Eins zu Eins auf die Astrologen zu übertragen ist falsch,
denn gerade dort ist in den letzten 100 Jahren vermutlich mehr diskutiert und gestritten worden als sonstwo.
Es ist nicht mehr als eine Zeiterscheinung, die sich auch in den Foren niederschlägt. Die Astrologen sind
derzeit im Allgemeinen nicht sehr diskussionsfreudig und die Ursachen dafür werden sehr vielfältiger Natur sein.

Ich gehe deshalb davon aus, dass sich dies über die Zeit ändern wird, denn auch die
Diskussionsfreude der Astrologen wird wieder zunehmen. Ganz einfach weil sich im Web findet,
was miteinander diskutieren kann und diskutieren will. Hier und anderswo.
Die Themen ergeben sich von ganz allein, direkt aus dem Leben und aus dem, was wir persönlich erleben
und dem, was sich Tag für Tag irgendwo auf diesem Erdenrund abspielt.

Apropos Forenwandel:
Hier am östlichen Rand der Republik sieht's schlecht aus mit einer zuverlässigen Internet-Verbindung
über mein UMTS-Modem. Das ganze hat eher Saturn-Opposition-Uranus Züge. Manchmal tröpfeln bei mir
die Daten nur bitweise zum Rechner. Lange Beiträge wie dieser werden im Editor geschrieben und
dann in das Eingabeformular kopiert. Wenn's dann gut läuft, dann gelingt es mir beim dritten Versuch,
ihn abzuschicken. Mit ist schon lange danach, an diesem Forum etwas zu verändern, doch kommt mir dabei
derzeit meine schlechte Internet-Verbindung in die Quere. Irgendwann sieht es hier etwas anders, frischer
und aufgeräumter aus.

Schöne Grüße aus Buckow,
Hans-Werner

_________________
Kosmophänomenologie, revidierte Klassik, GOHS (Koch-Felder)


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: So 6. Sep 2009, 19:49 
Offline
Benutzeravatar
 Profil

Registriert: So 17. Mai 2009, 16:10
Beiträge: 39
Wohnort: Karlsruhe
Hallo Hans-Werner,

ich habe zum Teil den Eindruck,daß ein Beitrag ein gewisses Niveau haben muß,um überhaupt kommentiert zu werden.Da ich auf diesem Niveau nicht mithalten kann,lass ich es lieber sein...

Viele Grüße,
Christian


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: So 6. Sep 2009, 20:15 
Offline
Benutzeravatar
 Website besuchen  Profil

Registriert: So 18. Mai 2008, 16:48
Beiträge: 451
Wohnort: Ladenburg
Hallo Christian, Hans-Werner,

die "qualitative" Ruhe in den Astroforen wurde bereits an mehreren Stellen thematisiert. Ich denke immer noch, es hat etwas mit dem Dreier-Stellium im Wassermann zu tun. Wir sind alle narkotisiert, und damit ist die Luft tatsächlich ein bisschen draußen. Wenn schon Diskussion, dann wohl lieber methodische oder persönliche Grabenkämpfe. [smilie=tempted.gif]

Wer weiß, was in den Foren los ist, wenn Uranus im Widder ist. [smilie=icon_rolleyes.gif] Wir erleben jetzt vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm. [smilie=devil-smiley-029.gif]

Grüße
Birgit

_________________
Huberschule (GOH), Jyotish (Jyo-Häuser), Stundenastrologie (Regiomontanus) und andere...
Starfish-Webseite - Starfish-Weblog


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: So 6. Sep 2009, 20:30 
Offline
Benutzeravatar
 Website besuchen  Profil

Registriert: So 18. Mai 2008, 23:33
Beiträge: 25
Wohnort: Hamburg
Hallihallo,

ich denke, die Ruhe allüberall passt ganz gut zum Pluto im Steinbock, die Schütze-Hitze war wohl eher web-minded. Und auch das Narkose-Stellium kann mitspielen, das stimmt. Es ist in den Flaggschiffen in der Tat ruhig geworden, astrologix ist seit langem im stop and go Modus und sowieso nur noch mit wenigen Aktiven am Start, tarot.de durch das Neuaufsetzen nach Hajo Banzafs Tod verändert und mit neuen Usern am Werk. Die Web-Erfahrenen sind vielleicht wirklich ermüdet. Und die Erfahrung, dass Foren immense Zeitfresser sind, kann auch Veränderung bringen und Web-Enthaltsamkeit nach sich ziehen. Wer weis,...

Mal schauen, was kommt, wenn Pluto, Uranus, Neptun und Jupiter wieder direkt laufen!

Liebe Grüße,
Eva-Christiane

_________________
http://www.ecwetterer.de


Zuletzt geändert von ECW am Mo 7. Sep 2009, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: So 6. Sep 2009, 23:38 
Offline
Benutzeravatar
 Website besuchen  Profil

Registriert: So 18. Mai 2008, 20:37
Beiträge: 16
Wohnort: Offenburg
hww hat geschrieben:
KME: ein Experiment, mit dem wissenschaftlichen Kriterien folgend die Richtigkeit astrologischer Grundannahmen bewiesen werden soll.
Und dann noch über die Prognostik! Da hätte man doch annehmen dürfen, dass sich davon sehr viele Astrologen angesprochen fühlen - ob sie es nun gutheißen oder auch nicht ... 9 Jahre Vorbereitungszeit, ein Experiment, dass es so noch nie gegeben hat, völlig neu.
Ergebnis: außer ganz Weniger aus der Reihe der "üblichen Verdächtigen" aus der astrologischen Landschaft die mich sehr gut kennen, hat sich niemand dafür aus dem Kreise der Astrologen interessiert.
Da stellt man sich natürlich ein paar Fragen. Ist keine Reaktion auch eine? Wenn ja, welche?
Widerspruch und Missfallen sind ebenso wie Mutmachen, Begeisterung, Zuspruch oder bekundete Neugier ein sichtbarer Ausdruck des Interesses
an der Sache. Doch was ist das, wenn gar nichts kommt?


Hallo Hans-Werner,

ich habe einige grundsätzlich andere Ansichten, etwa dass sich Konstellationen m.E. nicht an Konkretem festmachen lassen, von daher auch eine Lotto-Prognostik eigtl. ziemlich sinnlos ist. Eine Spielerei, Fun. Mehr aber auch nicht.
Interessant wird es für mich jedoch dann, wenn Du eine bestimmte Zeitqualität anführst um zu erklären, warum es nicht klappte ("Seit sich Saturn und Uranus wieder in die Opposition hineinbewegen, nehmen auch die Treffer von KME wieder zu") - was mich wiederum an Jungs astrostatistische Arbeit bzw. an sein Resümee erinnert, dass für eine statistische Signifikanz gehäufter Sonne-Mond-Aspekte etc. in Synastrien seine bzw. des Forschers emotionale Beteiligung an der Arbeit förderlich sei (hattest Du phasenweise keine Zeit oder Lust mehr, die Sache zu verfolgen? ansonsten meinte er ja, jede Statistik sei einer Synchronizität Tod)...

Gruß!
Richard


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2009, 07:49 
Offline
Administrator
Benutzeravatar
 Website besuchen  Profil

Registriert: Sa 17. Mai 2008, 16:01
Beiträge: 334
Wohnort: 22549 Hamburg
Guten Morgen Richard,

danke für Deinen Beitrag.

Deine Ansichten in Ehren - doch wenn dass einmal alles so einfach wäre!
Das was Jung hier über Statistik und Astrologie sagt, interessiert einen arbeitenden Computer
nicht, denn der arbeitet per Programm. Und was das Thema Synchronizität betrifft, so macht KME
sie gerade überflüssig. Ich denke, die ganze Sache ist etwas komplizierter.. Leider können wir Jung
nicht mehr fragen, was er davon hält..

Zu Deiner Frage:
Ich habe das Experiment die ganze Zeit sehr aufmerksam verfolgt, war immer "dabei", habe es nie schleifen lassen.
Im Gegenteil: die ganze Zeit über habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich diese Schwankungen in der Genauigkeit
noch etwas besser in den Griff kriegen kann. Es sieht so aus, als wären die Prognosen der verbesserten, jetzt aktuellen
KME-Version noch einen kleinen Tick besser, ich war also nicht erfolglos dabei. Trotzdem glaube ich, dass da noch etwas
drin ist. Ich bleibe also weiter am Ball.

Schöne Grüße,
Hans-Werner

_________________
Kosmophänomenologie, revidierte Klassik, GOHS (Koch-Felder)


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2009, 09:49 
Offline
Benutzeravatar
 Website besuchen  Profil

Registriert: So 18. Mai 2008, 16:48
Beiträge: 451
Wohnort: Ladenburg
Hallo Richard,

Richard Vetter hat geschrieben:
- was mich wiederum an Jungs astrostatistische Arbeit bzw. an sein Resümee erinnert, dass für eine statistische Signifikanz gehäufter Sonne-Mond-Aspekte etc. in Synastrien seine bzw. des Forschers emotionale Beteiligung an der Arbeit förderlich sei


Ich kenne das auch, vermute jedoch, es hat eher etwas mit der besseren Konzentration und Aufnahmefähigkeit zu tun, wenn man emotional beteiligt und damit am Thema wirklich interessiert ist. Bei Desinteresse schaut man einfach nicht so sorgfältig. Ein Computer ist hingegen immer gleich "emotional" beteiligt. [smilie=biggrin.gif] Da ist eher das Problem, ihn mit dem passenden Programm zu füttern.

Grüße
Birgit

_________________
Huberschule (GOH), Jyotish (Jyo-Häuser), Stundenastrologie (Regiomontanus) und andere...
Starfish-Webseite - Starfish-Weblog


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2009, 10:56 
Offline
Benutzeravatar
 Website besuchen  Profil

Registriert: So 18. Mai 2008, 20:37
Beiträge: 16
Wohnort: Offenburg
Hallo Hans-Werner,
hww hat geschrieben:
Deine Ansichten in Ehren - doch wenn dass einmal alles so einfach wäre!
Das was Jung hier über Statistik und Astrologie sagt, interessiert einen arbeitenden Computer
nicht, denn der arbeitet per Programm. Und was das Thema Synchronizität betrifft, so macht KME sie gerade überflüssig. Ich denke, die ganze Sache ist etwas komplizierter.. Leider können wir Jung nicht mehr fragen, was er davon hält..

ich meine eher, Du machst es Dir einfach, denkst über den Wirkungsmechanismus der Astrologie im Grunde Newtonianisch (kausal-mechanisch).
Astrologie - und Synchronizität - hat vor allem mit Sinn zu tun - und mit dem Menschen; nicht mit anonymen Maschinen.
Ich halte es übrigens für einen Fehler, Michael Kunkel in das Projekt mit hineinzuziehen. Sein Interesse ist vor allem, die Astrologie - und andere Wahrsager - lächerlich zu machen. Jedes Jahresende zieht er in seinem "Wahrsagercheck" dazu ein entlarvendes Resümee. Du lieferst ihm naiverweise nur Munition dafür. Die GWUP ist ja nicht wirklich neutral, sondern stark voreingenommen: http://www.psychophysik.com/html/re-061 ... ismus.html. Aus magischer Sicht ist es irgendwo bezeichnend, dass die Ergebnisse des Experiments nach seiner Einbeziehung schlechter wurden. Er ist der Sache nicht wohlgesonnen! Im Gegensatz zur Anomalistik (in der auch Astrologen Mitglieder sind): http://www.anomalistik.de/

Gruß,
Richard


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2009, 11:57 
Offline
 Profil

Registriert: So 18. Mai 2008, 22:14
Beiträge: 46
Wohnort: Stuttgart
Hallo Richard, Hans-Werner

Ich verstehe eure Ansichten nicht recht, warum ein Computer nicht in das Konzept Synchronizität reinpasst.
Ein Computer ist doch vollkommen dumm. Seine Fähigkeiten entstehen doch erst durch den Menschen, d.h.
durch die Programmierung fließen doch die Gedanken eines Menschen ein, daher kann doch von einer anonymen
Maschine nicht gesprochen werden. Er ist doch wie der Hammer, der die Muskelkraft eines Menschen in einer bestimmten
Situation besser einsetzen kann. In dieser Hinsicht doch nur eine Verlängerung der eigenen Gedanken.
Soweit ich das Konzept der Synchronzität verstanden habe (hab jetzt die Definition von Jung nicht mehr im Kopf, zu lange her)
ist es doch, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt kausal zusammenhängende Ereignisse auftreten, die dann in ihrem Auftreten
doch wieder einen Sinn und Bedeutung für die Person haben. Bitte korrigiert mich, wenn dies falsch sein sollte.
Wieso kann dann eine Synchronizität nicht entstehen, wenn ein Mensch ein Programm schreibt?

Klar wenn nach Zusammenhängen geforscht wird, wie hier, dann sucht man nach Zusammenhängen und Regeln, um
Schlussfolgerungen zu ziehen. Aber daraus besteht doch die ganze Astrologie, oder nicht?
Würde es keine Regeln geben, könnte man auch keine Astrologie betreiben. Dann bräuchte ich keine Astrologie,
um Aussagen zu treffen, sondern dann würde es sich um reine Hellseherei handeln. Bisher habe ich diese Kunst aber noch
nicht gelernt, lasse sie mir aber gerne beibringen, falls sie jemand kann :-).
Mal ganz abgesehen davon, dass die Regeln in der Astrologie eher spärlich und meistens falsch sind (oder vielleicht sätze ich
sie falsch ein).

Richard, wie betreibst du denn Astrologie, wenn sich deiner Meinung nach Konstellationen nicht an Konkretem festmachen lassen, wie du schreibst.
Vor allem welchen Zweck siehst du in der Astrologie, wenn du daraus keinerlei konkrete Schlussfolgerungen herausziehen kannst?
Wie fließt denn das Konzept der Synchronizität in dein astrologisches Verständnis und deine Arbeit ein?

Nur nebenbei, am schlimmsten finde ich die Astrologen, die von Zusammenhängen und sychronierenden Zufällen sprechen, wenn es
z.B. um die Bedeutung von Planeten geht. Man nehme hier Pluto, dessen angebliche Namensfindung von einem 11 jährigen Mädchen durchgeführt
wurde. Wenn jetzt jemand anfängt und die mythologischen Eigenschaften von Pluto als Bedeutung von Pluto einbringt, stehen mir immer die Haare zu
Berge. Da spricht man dann davon, es gäbe ja keine Zufälle, daher ist der Name automatisch Programm. Es mag ja sein, dass es keine Zufälle gibt, aber
ich frag mich dann immer, wie wichtig sich eben genannte Personen und ihre Astrologie im Allgemeinen nehmen, dass der Zufall genau für sie bestimmt war.
Nur damit ein paar Astrologen nun bessere Ergebnisse herausbringen? Das scheint mir doch sehr fraglich.

Zum Thema Diskussion in den Foren und nicht nur hier sondern auch an dem Wissen in astrologischen Büchern stößt mir am meisten auf,
dass die Astrologie eine fast ausschließliche Behauptungswissenschaft ist, ohne irgendeine Erklärung.
Jeder behauptet, das bedeutet das, dies bedeutet dies, aber eine klar nachzuvollziehende Grundlage oder Ursache für diese Aussagen gibt es nicht.
Da wird einmal die Konstellation hergenommen und was zu erklären und dann eine andere, ohne ein Stückchen System dahinter.
Es gibt keinerlei Möglichkeit, ohne naiv dran zu glauben, die Richtigkeit einer Aussage zu überprüfen. Meistens schreibt dann
der Autor noch, aus meiner Erfahrung oder noch schöner meine Forschungen haben ergeben.
(anerkannte Experten haben herausgefunden, dass anerkannte Experten gerne etwas herausfinden)
Ohne auch nur einen Hinweis zu geben, wie diese Forschungen zustande gekommen und unter Einfluss wieviel Alkohol die Erfahrung entstanden ist ;-)
Es besteht einfach keine Nachvollziehbarkeit.
Was bringen mir daher diese Forumsbeiträge? Ohne den Wahrheitsgehalt einer Aussage nachvollziehen zu können,
wohl rein gar nichts. Die Wahrscheinlichkeit ist doch eher hoch, dass ich nur tiefer in die Irre geleitet werde.

Gruß

Flo


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neues Forenleben
BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2009, 13:28 
Offline
 Profil

Registriert: So 18. Mai 2008, 10:25
Beiträge: 138
Wohnort: Solothurn (CH)
Hallo zusammen!

Richard Vetter hat geschrieben:
ich habe einige grundsätzlich andere Ansichten, etwa dass sich Konstellationen m.E. nicht an Konkretem festmachen lassen, von daher auch eine Lotto-Prognostik eigtl. ziemlich sinnlos ist. Eine Spielerei, Fun. Mehr aber auch nicht.


Zu diesem Darstellen des Astrologisch-Sich-Beschäftigens mit Lottozahlen, und zwar in der Art wie es Hans-Werner macht, als blosser "Fun" möchte ich noch etwas sagen und hole etwas aus:

Wer es noch nicht weiss: Auch ein so von vielen verehrter Herr Döbereiner (für viele Astrologen gilt er gar als der einzige, der wirklich Sinn in die Astrologie hineinbringt) hatte sich mit so etwas Trivialem wie mit Roulette-Spiel astrologisch beschäftigt. So viel ich weiss, ging er da auch von einer „Gleichzeitigkeit“, also Synchronizität, aus. Also wenn gerade zum Beispiel Streit im Casino-Raum war, oder wenn ein Weinglas zu Bruch ging, dann war etwa Mars aktuell in dominanter Position. Diese momentane „Energie“ musste auch im aktuellen Roulette-Spiel mitschwingen. Er setzte dementsprechend.

Ich sehe Hans-Werners Forschungen zu den Lotto-Zahlen als eine Grundlagenforschung, die immer anders ist als eine Anwendungsforschung oder gar Anwendungsarbeit (z.B. Beratung). Er kann damit unter anderem folgendes bezwecken:

- Sein Muster-Erkennungs-Programm verfeinern oder verbessern.

- Zeigen, dass sich die kosmischen Konstellationen wirklich überall finden lassen, sogar in scheinbar toter Materie wie Plastik-Kugeln. (Das ist für mich persönlich immer noch sehr spannend und eigentlich etwas unglaublich: Dass sich nicht nur via Mensch die kosmische Qualität ausdrückt, sondern auch via unmanipulierbarer Technik (oder auch bei Erdbeben: sogenannt unbelebter Natur).)

- Er kann mit dem Muster-Erkennungs-Programm effektivere Wirkfaktoren ermitteln. Also z.B.: Welcher Orbis ist im Durchschnitt (! Natürlich nur im Durschnitt, im Allgemeinen, das gilt nicht absolut und im Einzelfall!) aussagekräftiger?

Wenn man Hans-Werner ein ganz klein winziges Bisschen näher kennt, weiss man, er hat eine Tiefe in seinem Wesen, die sonst sehr vielen leider fehlt. Allerdings hat er auch das uranische Element stark vertreten, was ihm einen vielleicht notwendigen Gegenpol zu seiner Gefühlstiefe gibt und welche halt speziell hier jetzt bei dieser Forschungsarbeit im Vordergrund steht und zum Ausdruck kommt.

Mir persönlich macht die Beschäftigung mit Lotto-Zahlen übrigens viel weniger aus als jene mit der Börse oder mit der Prognose von Sport-Wettkämpfen. Denn ein sehr grosser Anteil beim Lotto-Umsatz wird für gute Projekte verwendet (Lotteriefonds). Höchstens die Spielsucht, die möchte ich damit nicht irgendwie fördern. Ansonsten gibt man ja meist höchstens ein paar wenige Euros aus, es wird nicht so viel Geld verloren und es werden nicht so viele Stellen und Finanzsysteme gefährdet wie bei der Börse.

Liebe Grüsse

Widderwaage

_________________
Gebrauche in der Regel Koch-Häuser


Nach oben
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group  
Design By Poker Bandits  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
[ Time : 0.250s | 19 Queries | Steinbock | d11 ]