Guten Abend Birgit, hallo in die Runde!
Nun: wenn's um die eigenen Themen geht, läuft man Gefahr zumindest einen Teil der Obektivität zu verlieren.
Dem ersten Eindruck nach hatte auch ich einen positiven Eindruck vom Verlauf des Experiments.
Ich glaube, dass ich das angestrebte Ziel damit erreiche.
Saturn im 9. Feld in der Jungfrau steht dort für das Projekt in sehr starker Position. Ein ausgezeichneter Hinweis
auf die Gründlichkeit, die Methodik und die enorme Kleinteiligkeit, die messerscharfe Abgrenzung von Details
durch das Programm und natürlich die Wucht des Faktischen, wenn das Experiment gelingt.
Er steht im Trigon zur Sonne im Stier. Dies verstärkt den beinharten Realitätsbezug, den langen Atem, zeigt die
Ausdauer und die Fixierung auf Greifbares. Hier geht es um die Königsdisziplin - könnte man aus dem
Sonnenstand schließen, denn sie regiert über das 9. Feld und somit über Saturn. 9 und 5, Weltbilder,
die Philosophie und natürlich die Lehre: das 5. Feld steht unter anderem für Schule, das Lebensgefühl vieler,
die Kreativität, usw.. Energiegeladen dabei der Vollmond. Der Mond im Skorpion in 11 lässt nicht gleichgültig,
da ist Bewegung.. leidenschaflich, emotional .. in ideellen Bezügen .. Auch hier stabilisiert Saturn durch sein
Sextil. Sehr genau ist es, zudem noch applikativ.
Das Saturn-Quadrat zu AC/DC ist natürlich nicht unbedingt dass, was man sich am LIebsten wünscht:
Hier zeigt sich Druck und Gegendruck. Der Druck mag sich dahingehend äußern, dass das Experiment
nicht ernst genommen wird ("Schon wieder einer .. Beweisversuche haben noch nie geklappt..und können
sowieso nicht gelingen, weil's da nichts zu beweisen gibt außer das jeder Versuch Unsinn ist"). Saturn ist
Herr von 2, da Spitze 2 im Steinbock: es geht also um Werte, uraltes Vermögen, um sehr solide, handfeste
langsam gewachsene und gereifte Dinge - es geht dabei sicher um nichts, was sich mit einer Handbewegung
wegwischen ließe. KME ist so etwas. Wieviele haben schon so lange und so hartnäckig ein solches Ziel verfolgt?
9 Jahre ! Das ist ja nicht einfach nur daher gesagt: im Archiv von Astrologix findet man Beiträge von mir,
die sich mit Mustererkennung und möglichen Beweisen für die Astrologie befassen, die schon Jahre alt sind.
Es gibt einige AstrologInnen, die waren Zeitzeugen der Entwicklung dieses Programms, haben die ersten
Schritte fast miterlebt. Jahrelang dachte ich hin und wieder an Veröffentlichung und verwarf den Gedanken wieder.
Nein: in KME steckt ein solcher Haufen Arbeit, dass sich ein jeder davor auf der Stelle umgedreht hätte
in Anbetracht der scheinbaren Aussichtslosigkeits dieses Unternehmens. Da musste einer daher kommen,
der verrückt genug ist, dass Unmögliche zu wagen.
Pluto in 1 und Mars Trigon AC deuten nicht darauf hin, dass dies ein Ding ist, dem bald "die Luft ausgeht".
Venus als Herrin von 10 hat ein Trigon zum Aszendent, da direkt auf Felderspitze 4 stehend ! Das diese Art
von Aspekt als hochwirksam erkannt wurde, ist übrigens ein direktes Ergebnis der Forschung mit KME als
Werkzeug! Zudem - und da pflichte ich Birgit bei - ist diese Venusstellung ein Hinweis darauf, dass hier etwas
erfolgreich zu Ende (4. Feld!) gebracht wird. Widder / Mars verstanden als "das Wirken in den Raum",
der Durchbruch durch feste Strukturen und Venus darin als das Formgebende, Gestalterische, als dass,
was die Dinge wieder ins Lot bringt. Mit Mars im Widder ebenfalls in 4 kommt da etwas in Bewegung..
Es könnte sich dabei um den schon fast ungestümen Anfang eines Prozesses sein, der Restrukturierung,
Reformation im Sinne von "die Möbel wieder an den richtigen Platz rücken" zum Gegenstand hat. Genau so
ein Prozess begänne ja, wenn das Experiment erfolgreich verliefe.
Energetisch ist das Ganze also nicht von Pappe, denn auch hier lässt Saturn in der Quinkunx zu Mars grüßen.
Da bleibt kein Auge trocken. Mars / Saturn: ein starkes Ringen, maximaler Einsatz - doch wofür und worin?
Zergliederung, Kleinteilerei, analysieren, strukturieren, zusammenfügen, neu ordnen (Saturn / Jungfrau)
in ununterbrochener Arbeit, rastloser Bewegung, buchstäblich rotieren (der Rechner hat insgesamt
Monate lang gerechnet um mit dem letzten verwendenten Modell dann die Voraussetzung für den Beginn
dieses Experiments zu schaffen). Das alles für ein Bild der Wirklichkeit (9. Feld), für eine Erkenntnis,
für die Saturn an dieser Stelle buchstäblich zur Nagelprobe wird. Für ein Zeit lang könnte es so aussehen,
als bewege sich das Ganze auf des Messers Schneide.., nämlich so lange, wie man die Ergebnisse noch
als "zufällig" abtun kann, bzw. die doch häufigen Fehlprognose von KME die Skeptiker dieses Experiments
zuerst für eine Zeit beruhigen, bestärken. Pluto Quadrat Venus am IC .. Doch es hört nicht auf, es geht
immer weiter, Stück um Stück wird die Wirklichkeit ins Bewusstsein gelangen.. Man könnte es natürlich auch
so deuten, dass es einen zweiten Anlauf geben muss, weil dieser erste nicht vom Erfolg begleitet ist - Ich
denke aber, dass es so nicht ist, denn dafür sind zu viele starke und sehr fördernde Aspekte drin..
Aber wie schon gesagt: ich bin da wahrscheinlich nicht so objektiv in meiner Interpretation, da es
hier ja um mein ureigenes Ding geht.
Es gäbe noch einiges auszudeuten - beispielsweise die Jupiter/Chiron/Neptun-Konjunktion in drei.
Auch die Tao-Aspekte zwischen Merkur und AC bzw. Merkur und Mond sind sehr spannend. Auch
vor dem Hintergrund ist interessant, was Birgit geschrieben hat. Eine ganze Fülle neuer Eindrücke
und Erkenntnisse können dazu führen, dass die Weiterentwicklung von KME auf zum Teil völlig
neue Schienen gestellt wird. Ferner steht der Tao-Aspekt generell für Zäsuren, für völlig unerwartete
Wendungen, die eintreten, für unerwartete Situationen, mit denen man sich konfrontiert sieht. Da steckt
beides drin. Weil sich Merkur im Trigon zum MC befindet und er sich zudem noch in seinem eigenen
Zeichen befindet, weil ein schönes Sextil zur Venus besteht und das Trigon zum Mondknoten auch nicht
zu verachten ist, besitze ich die Kühnheit anzunehmen, dass nicht ich es bin, der sich mächtig
wundern wird *lächel*
Und noch etwas. Synchronizität ist für Astrologen ja kein Fremdwort. Der Begriff Zeitqualität schon gar nicht.
Es war am Montag, als ich einen Blick auf Spiegel Online warf. Im Wissenschafts-Archiv von Spiegel online
findet Ihr den Artikel "Angriff auf Newton - deutsche Physiker stellen Gravitationsgesetz in Frage". Der Beitrag
wurde veröffentlicht am 08.05.2009 (!!!!) um 17:13 Uhr. Zu dieser Zeit saß ich auf Rhodos an einem
Tisch vor der Poolbar und sprach mit meiner Freundin darüber, ob es nicht doch jetzt an der Zeit wäre,
KME-Prognosen zu veröffentlichen. Von dem Spiegel-Artikel wusste ich zu diesem Zeitpunkt nichts.
Das alles ist natürlich nur ein Zufall *lächel*
Hier der Link auf den Spiegel-Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,623652,00.htmlMein Tipp daher: es kann manchmal recht anstrengend werden, aber das Experiment wird zu einem
guten Ende kommen. Die Zeit ist reif für tiefgehende, weitreichende Veränderungen (Pluto im Steinbock).
Schöne Grüße aus Frankfurt,
Hans-Werner